Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Katzenpsychologie, Katzenverhaltenstherapie, Tierpsychologie, Haustierverhaltenstherapie


Abenteuer-Spielplatz Wohnung

Alles für die Katz'


Katzen, die ausschließlich in der Wohnung leben müssen,
brauchen viel mehr als ein bisschen Futter und einen Schlafplatz!

Freigang...?

...oder reicht die Wohnung? Eine Katze, die jederzeit das Haus oder Wohnung verlassen und betreten kann, wann sie will, die draußen durch Felder, Wiesen und Gärten streunen und dabei ihren natürlichen Jagdtrieb ausleben kann, ohne dass sie Gefahr läuft, von einem Auto überfahren zu werden, ist zweifelsohne eine glückliche Katze.

Wer die Möglichkeit hat, seiner/n Katze/n Freigang zu gewähren, sollte dies unbedingt tun. Doch oft ist das nicht möglich und die Katze/n müssen in reiner Wohnungshaltung leben. Da das nicht wirklich artgerecht ist, sollte der Mensch alles tun, damit die Katze trotzdem ein abwechslungsreiches und glückliches Leben hat.

Eine kleine Übersicht was Katzen brauchen, die ausschließlich in einer Wohnung leben müssen, finden Sie auf dieser und den später folgenden Seiten.





Eine Freigängerkatze kann draußen alle ihre Bedürfnisse nach Lust und Laune stillen


Freigänger leiden weniger unter Langeweile, sind aber auch gerne mal faul.



Auch wenn die reine Wohnungshaltung für Katzen nicht wirklich artgerecht ist, geht es oft nicht anders. Die Wohnsituation speziell in größeren Städten und Ballungsgebieten lässt Freigang für Katzen meist gar nicht zu. Aus welchem Grund auch immer die Katze/n ausschließlich im Haus und der Wohnung bleiben müssen, der Mensch ist dann gefordert, alles zu tun, damit die Katze/n trotzdem ein glückliches Leben führen kann.


Das A und O stellt dabei die körperliche und geistige Beschäftigung dar. Katzen haben zwei Grundeigenschaften: sie sind neugierig und faul. Für die zweite braucht Mensch nichts zu tun. Die Neugier der Katze muss der Mensch bei reiner Wohnungshaltung anregen. Es ist nicht damit getan ihr ein Schälchen mit Futter und ein Klo aufzustellen. Im Gegenteil! Wer die natürlichen Bedürfnisse von Katzen kennt, weiß, dass es an Ideenreichtum bedarf, der Katze ein attraktives und abwechslungsreiches Leben in der Wohnung zu bieten.




Alles, was eine Katze in der Wohnung braucht...


Ein Katzenklo allein macht keine Katze wirklich froh!

Eine Katze sollte ihren natürlichen Bedürfnissen jederzeit nachgehen können und dürfen. Dazu braucht sie u. a. ausreichende Kratz- und Klettermöglichkeiten. Das Mobiliar kann nur dann verschont bleiben, wenn ausreichende Alternativen geboten werden.

Besonders wichtig sind Aussichts- und Liegeplätze in der sog. '3. Dimension' also in Höhen, die der Katze einen guten Überblick über Wohnung und Zimmer bietet und ihr zusätzlichen Raum bieten.

Aber auch Versteckmöglichkeiten sind wichtig, die sogenannten Rückzugsmöglichkeiten. Sie dürfen gerne an vielen Orten in der Wohnung sein. Besonders in Mehrkatzenhaushalten ist das ein absolutes Muss.







Neugier bei einer Wohnungskatze zu wecken und zu befriedigen, ist oft eine
Herausforderung für ihre Halter. Hier ist vor allen Dingen Kreativität gefragt.



Die Auswahl an Katzenklos ist groß. Leider sind nur die wenigsten katzengerecht.




Ein sehr wichtiger Punkt: SICHERHEIT!


Welche Sicherheitsmaßnahmen müssen getroffen werden, wenn eine Katze in eine Wohnung einzieht? Was ist für Katzen gefährlich? Warum muss ein Balkon denn eingenetzt werden? Wieso müssen Fenster besonders ‚katzensicher' gemacht werden?

Wieso vergiften sich Wohnungskatzen und wodurch? Welche Haushaltsgeräte stellen eine Potenzielle Gefahr für Katzen dar?


Lassen Sie sich beraten, am besten bevor eine Katze bei Ihnen einzieht!








Entertainement für Wohnungskatzen


Zu artgerechter Wohnungshaltung von Katzen gehört zusätzlich zur richtigen Ausstattung auch Abwechslung und Beschäftigung.

Am häufigsten leiden Wohnungskatzen unter massiver Langeweile. Eine Wohnungskatze, deren Halter den ganzen Tag außer Haus sind, braucht nach Möglichkeit einen gleichaltrigen Artgenossen mit dem sie sich gut versteht.

Dennoch brauchen auch zwei Katzen Beschäftigung, wie z. B. Beutefangspiele, bei denen sie sich mindestens zwei Mal pro Tag richtig ausleben können. Hier muss der Mensch als Spielpartner herhalten. Ihre Katze mag nicht rennen oder toben? Katzen sind Ansitzjäger. Stundenlanges Sitzen und Beobachten vor einem Mauseloch ist eine katzentypische Beschäftigung. Bieten Sie Ihren Katzen gute Beobachtungsplätze und stellen Sie z. B. die Kletterbäume vor Fenstern oder auf den abgenetzten Balkon.




Wer meint, wenn er zwei oder mehr Katzen halte, braucht diese nicht
zu beschäftigen, unterliegt einem Irrtum. Auch zwei oder mehr Katzen
brauchen Entertainement durch ihre Menschen.






Wem das alles zu viel Aufwand ist, der ist mit solch einem Katzentier wie Plüschi
gut beraten! Von den einmaligen Anschaffungskosten abgesehen,
kostet es nichts weiter, kann tagelange alleingelassen werden, macht
keinen Dreck, hat nie Hunger und wird auch nicht krank.


Ernährung als Beschäftigung


Last no least ist auch die Ernährung für Katzen, die ausschließlich in Haus oder Wohnung oder auch in Tierheimen leben müssen, wichtig. Neben den Fragen: 'was? wie viel? wie oft?' ist es wichtig auch das 'Wie?' zu berücksichtigen.

Ein ständig erreichbarer gut gefüllter Fressnapf führt unter Umständen nicht nur zu Übergewicht, sondern unterstützt auch massiv die Trägheit der Katze/n. Die Fütterung bietet eine gute Möglichkeit Katzen in der Wohnung zu beschäftigen. Die Hauptbeschäftigung freilebender Hauskatzen ist die Suche und das Fangen von geeigneter Nahrung. Lassen Sie auch Ihre Wohnungskatzen das Futter suchen, fangen oder angeln.





© 2007 - 2018 Sabine Schmidt


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü